Die Strahlenbelastung durch Atomkraftwerke ist dem Bundesamt für Strahlenschutz zufolge mit unter 0,01 Millisievert (mSv) normalerweise extrem gering. Medizinische Untersuchungen wie das Röntgen verursachen für jeden Deutschen im Durchschnitt eine Belastung von rund 2 Millisievert.

Die Bevölkerung in Deutschland darf durch die Nutzung radioaktiver Stoffe mit maximal 1 Millisievert pro Jahr belastet werden. Menschen, die beruflich mit Radioaktivität zu tun haben – wie Mitarbeiter eines Atomkraftwerks – dürfen höchstens 20 mSv pro Jahr ausgesetzt sein.

Im Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter mindestens 170 Millisievert abbekommen haben.

Die japanische Regierung hat den Grenzwert für die maximal erlaubte Strahlenbelastung für Arbeiter in Kernkraftwerken im Zuge der Katastrophe erhöht. Statt 100 gelten nun 250 Millisievert pro Jahr. Die Betreiberfirma Tepco hatte zuvor festgelegt, dass ein Arbeiter pro Noteinsatz nicht mehr als 150 Millisievert abbekommen darf.(dpa)