NewYork (dpa). Die Hirnwindungen waren nicht so schnell wie die Schaltkreise: Bei dem US-Spielshowklassiker "Jeopardy" hat der Supercomputer "Watson" zwei menschliche Champions geschlagen. In der dritten und letzten Partie brachte der Rechner es am Mittwochabend (Ortszeit) vor der Endrunde auf etwa 18000 Dollar (12600 Euro), sein schärfster menschlicher Konkurrent nur auf gut 12000 Dollar.

"Watson" antwortete zwar ein paar Mal falsch, letztlich drückte er mit seinem Roboterarm aber schneller und hatte sehr oft auch die richtigen Fakten parat. "Watson" wurde entwickelt, um in natürlicher Sprache gestellte Fragen zu verstehen und zu beantworten. Die zugehörige Datenbank wurde mit Millionen von Dokumenten gefüttert, darunter Wörterbücher und die gesamte Wikipedia. IBM will das System kommerziell vermarkten.