LosAngeles (dpa). Weltraumflüge plant er schon länger, nun will der britische Abenteurer und Milliardär Richard Branson (60) auch in die Tiefsee. Im kalifornischen Newport Beach stellte er zusammen mit dem Investor Chris Welsh ein Ein-Mann-Unterwasserfahrzeug mit Stummelflügeln und einem gläsernen Cockpit vor, das zu den tiefsten Stellen der Weltmeere vordringen soll. Noch in diesem Jahr sei eine Expedition zum Marianengraben im westlichen Pazifik geplant, rund 11000 Meter unter der Meeresoberfläche, berichtet die "Los Angeles Times".

Der US-Abenteurer Steve Fossett hatte den Tiefseetaucher einst in Auftrag gegeben. Im Simulator hielt das Tauchboot massivem Wasserdruck stand, doch nach dem tödlichen Flugzeugabsturz Fossetts 2007 wurde das Projekt vorübergehend eingestellt.

Branson, Gründer des Virgin-Imperiums mit der Fluggesellschaft "Virgin Atlantic Airways", arbeitet auch an einem Angebot für Weltraumtouristen.

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