Berlin (dpa). Der Kölner Privatsender RTL sucht nach der Telefon-Panne in der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" den Ausgleich mit seinem Publikum. RTL will den Zuschauern, die am Sonnabend nach 22.39 Uhr für einen Kandidaten anriefen, die Kosten dafür erstatten, wie der Sender gestern mitteilte.

RTL hatte während der Show um 22.39 Uhr eine Gewinnspieltafel eingeblendet, auf der die Endnummern der Kandidaten Marco Angelini und Zazou Mall vertauscht worden waren. Mehr als eine Stunde später, um 23.54 Uhr, brach der Sender das Telefonvoting ab. Die Show wurde nicht gewertet, alle sechs Kandidaten blieben im Rennen, so dass es eine weitere, bisher nicht eingeplante "DSDS"-Show geben wird. Das Finale ist nun für den 7. Mai vorgesehen.

RTL wolle mit den Telefonanbietern klären, den betroffenen Anrufern die entstandenen Kosten gar nicht erst in Rechnung zu stellen. Bei den Telefonfirmen, bei denen dies nicht möglich sein sollte, bot RTL den Anrufern an, die Telefongebühr zu erstatten. Voraussetzung dafür sei aber ein Einzelverbindungsnachweis.