Stuttgart (dpa). Der Vater des Amokläufers von Winnenden (Baden-Württemberg) kommt vor Gericht. Das Landgericht Stuttgart hat die Anklage der Staatsanwaltschaft zugelassen. Der Angeklagte muss sich aber nicht wegen fahrlässiger Tötung verantworten, sondern nur wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Mit der Pistole des Vaters hatte der 17 Jahre alte Tim K. am 11. März 2009 an seiner ehemaligen Schule in Winnenden und bei seiner Flucht nach Wendlingen 15 Menschen erschossen und sich selbst getötet. Der Amokläufer hatte 285 Schuss Munition dabei. Sein Vater hatte die Tatwaffe unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt.