Bremerhaven (dpa). Die wenig frühlingshaften Mai-Temperaturen sind nach Ansicht von Klimaexperten nicht außergewöhnlich. Auch mit der Aschewolke habe die Maikühle nichts zu tun, sagte der Klimaforscher Prof. Peter Lemke. Grund für die Kälte seien vielmehr die anhaltenden Nordwindlagen. "Dann kommt immer kühle Luft." Den letzten kühlen Mai gab es nach seinen Worten 2004 und davor in den 1990er Jahren. "Wir haben vergessen, was normal ist", sagte der Wissenschaftler. Betrachtet man die Temperaturkurve für den Mai über die Jahrhunderte, so lese sie sich wie eine Fieberkurve.