Das Oderhochwasser von 1997 war die größte bekannte Flut des Flusses.

114 Menschen ertranken in Polen und Tschechien, die Schäden beliefen sich dort auf 3,8 Milliarden Euro.

Brandenburg erreichte die erste Flutwelle am 17. Juli 1997, der Pegel stand mit 6,20 Meter fast 3,50 Meter über den langjährigen Sommerwerten. Die bereits aufgeweichten Deiche wurden wenige Tage später von einer zweiten Flutwelle getroffen, an mehreren Stellen im Oderbruch brachen die Deiche, Vieh und zahlreiche Menschen wurden evakuiert.

30 000 Soldaten der Bundeswehr waren im Einsatz.