Frankfurt (Oder) (dpa). Das Oder-Hochwasser bleibt nach Einschätzung von Brandenburgs Innenminister Rainer Speer (SPD) gefährlich. Trotz örtlich sinkender Pegelstände sieht Speer keinen Anlass für Entwarnung. Der Wasserstand auf der gesamten Oder in Brandenburg sei nach wie vor "außergewöhnlich hoch", teilte Speer am Sonntag mit. Auch wenn die Deiche hielten, sei weiterhin "allergrößte Aufmerksamkeit" nötig. Es werde noch ein paar Tage dauern, bis das Wasser stärker abzulaufen beginne. "Das setzt aber voraus, dass die vorhergesagten Regenfälle im Einzugsgebiet der Oder nicht zu stark ausfallen", warnte der Minister. Mittlerweile seien mehr als 1100 Helfer im Einsatz, seit Mittwoch hätten insgesamt fast 4000 Menschen angepackt.