Unsere Haut – sie ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch Spiegel der Seele. Gnadenlos gibt sie Auskunft über unser Befinden oder unsere Lebensweise. Das äußert sich zum Beispiel durch Augenringe, Blässe, Lachfältchen, Schamesröte – oder Pickel. Ein Stresspickel auf der Nase ist nicht schön, aber er verschwindet wieder. Pickel, die das Gesicht während der Pubertät verunstalteten, bereiteten mehr Stress. Umso mehr genießen es Betroffene, wenn sich das Hautbild normalisiert hat und die Zeit der Cremes, Salben, Pickeltupfer und dicken Puderschichten vorbei ist. Doch einige Menschen leiden lebenslang. Bei ihnen hat eine schwere Akneerkrankung unschöne Narben hinterlassen. Damit müssen sie sich jedoch nicht mehr abfinden. Eine neue Generation von Speziallasern ermöglicht nahezu schmerzfreie Behandlungen, die solche Narben Schritt für Schritt verschwinden lassen.

Dabei stanzt der Laser hunderte mikroskopisch kleine Löcher in die Haut. Die winzigen Verletzungen regen einen Heilungsprozess an, bei dem die verletzte Haut rasch durch neue ersetzt wird. "Dieses Verfahren stellt das zurzeit innovativste dar. Die Narben werden für den Patienten ästhetisch anspruchsvoll und schonend korrigiert", so Alexander Ruth, Heilpraktiker und Experte für Laser-Hautkorrekturen aus Witten. "Bereits nach einer Behandlung sieht die Haut frischer und feiner aus." In Einzelfällen können kleine Verkrustungen entstehen, die nach etwa zwei Tagen wieder verschwunden sind. "Der Patient ist sofort gesellschaftsfähig und muss sich nicht extra Urlaub für eine Ausheilungszeit nehmen", führt Ruth weiter aus. Aufgrund der kleinsten Verletzungen fühlt sich die Haut nach einer Behandlung wie nach einem Sonnenbrand an, was sich nach einigen Tagen wieder verliert. Aber auch für ein schonendes Verfahren gilt: Es muss fachgerecht ausgeführt sein. "Informieren Sie sich über die Erfahrungen der Behandelnden mit dem Gerät. Eine gute Praxis nimmt sich Zeit, erklärt genau die Schritte einer Sitzung und fragt nach individuellen Risiken, die gegen eine Behandlung sprechen könnten." Die Kosten werden nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen. Je nach Hautbild können mehrere Sitzungen in einem Abstand von etwa drei bis vier Wochen nötig sein.