Wer sich jetzt morgens aus dem Bett quält und nach einem Schluck Kaffee mit dem Auto schnell zur Arbeit fahren will, kennt es genau: das lästige Eiskratzen in der kalten Jahreszeit. Garagenlose Autobesitzer machen dann erst einmal Frühsport – kalte und klamme Finger inklusive. Denn vereiste und beschlagene Scheiben sind bei uns von Oktober bis April keine Seltenheit. Wohl dem, der eine Standheizung besitzt und bei Minusgraden nicht erst mühsam das Sichtfeld frei kratzen muss.

Die Standheizung sorgt rechtzeitig vor dem Einsteigen für freie Scheiben und wohlige Wärme im Innenraum. Programmiert auf die gewünschte Abfahrtszeit schaltet sie sich automatisch ein, erwärmt die Kabine und über den Wasserkreislauf auch den Motor. Betrieben wird die Heizung mit ganz normalem Benzin oder Diesel aus dem Tank. Der Spritverbrauch ist gering und wird durch den energiesparenden Warmstart größtenteils wieder eingespart.

Was viele Autobesitzer gar nicht wissen: Wer ein modernes, verbrauchsarmes Dieselfahrzeug fährt, hat die "halbe" Standheizung oft schon drin. Gemeint ist der serienmäßig eingebaute Zuheizer, der sich kostengünstig zur vollwertigen Standheizung aufrüsten lässt. Im Sommer macht sich das Gerät dann als Lüfter nützlich und löst den Hitzestau im Auto auf.

Die Kosten für eine Standheizung variieren je nach Modell, Heizleistung und Einbauzeit.