Nebel, Bodenfrost, Eis und Schnee: Widrige Witterungen machen vielen Autofahrern im Herbst und Winter das Leben schwer. Wer im kalten Fahrzeug mit vereisten Scheiben und mühsam frei gekratzten Gucklöchern losfährt, gefährdet sich und andere und riskiert ein Bußgeld von bis zu 35 Euro. Für diejenigen, die sicher und warm in den Tag starten möchten, ist eine Standheizung da genau das Richtige.

Die kalte Jahreszeit dauert in unseren Breitengraden oft lange. Noch im April können die Scheiben des Autos vereisen und beschlagen; im Oktober fallen die Temperaturen gern unter den Nullpunkt. Eine Standheizung hat also fast mehr zu tun als eine Klimaanlage und ist heute kein Luxus mehr. Sie wird immer beliebter, weil sie auch in den Sommermonaten gute Dienste leistet: Auf Standlüften umgestellt, löst sie den Hitzestau schnell auf – ein echtes Ganzjahrestalent. Über Fernbedienung oder Anruf wird die Standheizung schon vor dem Einsteigen aktiviert und sorgt für angenehme Temperaturen – egal ob im Sommer oder Winter.

Umweltfreundlich und komfortabel

Dank einer Standheizung entfallen in der kalten Jahreszeit das lästige Freikratzen der Scheiben und deren Beschlagen. Keiner muss sich mehr in der Daunenjacke hinters Steuer klemmen – es ist so warm, als käme das Auto direkt aus der Garage. Dem vorgewärmten Motor bleibt der verschleißträchtige Kaltstart erspart. Beim schonenden Warmstart werden über 60 Prozent weniger Schadstoffe in die Luft geblasen und circa 20 Prozent weniger Sprit verbrannt. Selbst wenn man die rund 0,2 Liter für das etwa halbstündige Vorheizen berücksichtigt, ist die Energiebilanz nahezu ausgeglichen.

Einfache Funktion, schneller Einbau

Beim Heizen werden Luft und Kraftstoff in einer Brennkammer vermischt und gezündet; der Kühlwasserkreislauf heizt sich auf. Ein Wärmetauscher gibt die Wärme an die Düsen im Inneren weiter.

Dieses einfache Prinzip ist bei jedem Fahrzeug möglich, egal ob Diesel oder Benziner, Kleinwagen oder Limousine. Eine Standheizung inklusive sechs Stunden Einbauzeit kostet ab 1260 Euro. Die Kosten variieren je nach Modell, Heizleistung und Einbauzeit.