Brüchige Fingernägel, Zungenbrennen, Wadenkrämpfe – fast jede Frau kämpft gelegentlich mit solchen Beschwerden. Ganz wichtig: Nehmen Sie die Warnsignale Ihres Körpers ernst!

Was sich dahinter verbergen kann, lesen Sie hier.

*Wadenkrämpfe. Sie können ausgelöst werden, wenn die Wadenmuskeln zu wenig durchblutet sind. Dadurch werden Stoffwechselprodukte wie Milchsäure nicht schnell genug abgebaut. Auch Mineralstoffmangel, der zum Beispiel durch übermäßiges Schwitzen entsteht, kann schuld sein. Denn um einwandfrei zu arbeiten, brauchen Muskeln Natrium, Calcium, Magnesium und Kalium.
Tipp: Lassen Sie vom Arzt abklären, was die Ursache Ihrer Wadenkrämpfe ist. Vielleicht hilft Ihnen bereits ein Magnesiumpräparat (z. B. magno sanol).

*Haarausfall: Viele Medikamente haben als Nebenwirkung Haarausfall. Eine falsche Ernährung oder eine Radikaldiät können die Wurzeln ebenfalls stark belasten. Haare wachsen sehr schnell und brauchen Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Auch Stress oder eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber männlichen Hormonen, die auch der weibliche Körper bildet, können schuld sein.

Tipp: Lassen Sie beim Arzt eine Untersuchung der Haarwurzeln, ein so genanntes Trichogramm, durchführen. Dabei zeigt sich, ob genügend Haare in der Wachstumsphase sind und wie das Einzelhaar unter dem Mikroskop aussieht. Lassen Sie außerdem Schilddrüse sowie Hormonstatus im Blut überprüfen.

*Gewichtsverlust: Eine der häufigsten Ursachen eines rapiden Gewichtsverlusts – oft verbunden mit Nervosität – ist die Überfunktion der Schilddrüse. In diesem Fall werden zu viele Hormone produziert und ins Blut abgegeben. Oft ist ein Jodmangel die Ursache.

Tipp: Der Arzt kann eine Überfunktion der Schilddrüse im Anfangsstadium mit radioaktivem Jod behandeln, durch das sich die Knoten in der Schilddrüse zurückbilden.

*Brüchige Fingernägel: Meist ist Eisenmangel schuld.

Tipp: Eine Blutuntersuchung beim Arzt schafft Klarheit! Ist das Ergebnis positiv, sollten Sie zunächst versuchen, das Problem mit einer ausgewogenen Ernährung in den Griff zu bekommen. Wenn das nicht ausreicht, kann der Arzt zusätzlich ein hochdosiertes Eisenpräparat verschreiben.

*Häufiger Durst: Könnte ein Anzeichen für Diabetes sein.

Tipp: Lassen Sie Ihren Blutzucker kontrollieren! Ganz wichtig: Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil und bauen Sie Übergewicht ab.

*Zungenbrennen: Auslöser können Vitaminmangel (Vitamin B12 oder Folsäure), hormonelle Einflüsse (Wechseljahre) oder bestimmte Medikamente sein.

Tipp: ärztlich abklären lassen und entsprechend behandeln.

*Eingerissene Mundwinkel: Ein Mangel an Vitamin B2 führt zu Entzündungen der Haut.

Tipp: Eine Blutuntersuchung beim Arzt schafft Klarheit! Gute Lieferanten für Vitamin B2 sind vor allem Milchprodukte, aber auch Fleisch, Eier, Fisch und Vollkornprodukte.

*Müdigkeit, Abgeschlagenheit: Oft steckt ein Mangel an Eisen und/oder weiteren Mineralien dahinter. Weitere Symptome sind Konzentrationsstörungen, trockene Haut und eine Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.

Tipp: Lassen Sie beim Arzt ein Blutbild anfertigen. Ggf. wird er Ihnen die passenden Mineralstoffpräparate verschreiben.

*Scheidentrockenheit: Ursache kann ein Östrogenmangel sein. Ein Problem, mit dem jede dritte Frau in den Wechseljahren und danach zu kämpfen hat.

Tipp: Experten empfehlen den Betroffenen ein feuchtigkeitspendendes Vaginalgel (zum Beispiel Replens sanol, rezeptfrei in Apotheken), das die Haut der Scheide über Stunden versorgt.

Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke über eine geeignete Behandlung beraten. Einige Apotheken haben den Frauen einen eigenen Bereich eingerichtet, die "Frauenwelten von Sanol". Hier finden Frauen die passenden Präparate gegen ihre Beschwerden – in jedem Lebensalter, jeder Lebensphase und jeder Lebenssituation.