Der Gang übers Volksfest ist auch nicht mehr, was er einmal war. Die Unschuld ist dahin. Der leckere Döner – war da nicht mal was mit Gammelfleisch? Die knusprigen Pommes – könnte da nicht Acrylamid dabei sein? Und im Softeis Salmonellen? Selbst wer sich da verunsichert zu dem Getränk mit dem ältesten Reinheitsgebot flüchtet, kann noch von der Gammelwirklichkeit eingeholt werden – wer weiß schon, was in dem Spülwasser schwimmt, in dem die Biergläser kurz geschwenkt werden?

Für den Getränkestandbetreiber ist das verunsicherte Publikum aber noch die kleinere Gefahr. Die größere geht von den unscheinbaren Besuchern aus, die keinen Blick fürs Bier haben, aber mit Argusaugen hinter den Stand schauen. Denn das kann die letzte Minute vor der behördlich verordneten Standschließung sein.

Jedenfalls für den, der sich das Frischwasser ("ist ja nur zum Spülen!") über einen billigen Gartenschlauch aus dem Baumarkt von der Zapfstelle holt. Schlauch ist eben nicht gleich Schlauch. Aus einem Trinkwasserschlauch muss man mit Appetit trinken können. Sein Material darf den Geschmack nicht verändern. Es dürfen keine Schlauchbestandteile ins Wasser wandern. Die Schlauchinnenseite darf der Biomasse keinen Nährboden abgeben. Der Schlauch muss reinigbar sein und auch Reinigungsmitteln und warmem Wasser standhalten. Die gleichen Anforderungen gelten für die Armaturenbestandteile, die mit dem Lebensmittel Wasser in Berührung kommen. Wer soll das alles beurteilen können?

Volksfestprofis wissen, wo sie professionelle Schlauchleitungen herbekommen, die allen Anforderungen entsprechen und auch dem kritischen Auge des Kontrolleurs vom Gesundheitsamt standhalten. Der Technische Handel weiß nicht nur, was erforderlich ist, sondern hat auch die richtigen Schlauchleitungskomponenten auf Lager. Und konfektioniert Leitungen exakt in der gewünschten Länge und Dicke.