Tokio (dpa) l Toyota muss in Europa 1,26 Millioen Autos zurückrufen, weltweit sind es rund fünf Millionen Fahrzeuge. Ursache dessen sind Probleme mit Airbags von Takata. Neben Toyota ist auch Autohersteller Nissan betroffen.

Die Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen - dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung durch den Fahrzeugraum schleudert und zu schweren Verletzungen führen kann.

Bei Toyota sind 35 Fahrzeugmodelle betroffen, die zwischen März 2003 und November 2007 produziert wurden - unter anderem Corolla und Yaris. Fahrzeughalter in Deutschland werden vom Kraftfahrtbundesamt informiert, wenn deren Autos vom Rückruf betroffen sind. Nissan ruft Autos zurück, die zwischen 2004 und 2008 gebaut wurden.

Weder Toyota noch Nissan lagen Berichte über Verletzte oder Tote durch die Airbag-Probleme vor. Nissan muss 1,56 Millionen Autos zurückrufen, davon 563.000 in Europa, hieß es.

Der Fall Takata hatte 2014 hohe Wellen geschlagen. Auch andere Hersteller wie der US-Konzern Chrysler waren betroffen. Weltweit mussten schon mehr als 21 Millionen Fahrzeuge wegen Takata-Airbags zurückgerufen werden.