Essen - Um den allergieauslösenden Kot von Milben im Bett zu beseitigen, wird ein waschbares Baumwollgewebe unter die Matratze gelegt. Neue Studien bezeugen den Erfolg der Methode.

Unsichtbar, aber für viele Menschen eine große Belastung: Hausstaubmilben. Gegen den allergieauslösenden Kot der Spinnentiere hilft ein waschbares Baumwollgewebe. Neuesten Studien zufolge sei das die beste Möglichkeit, die Milbenbelastung im Bett zu minimieren, erklärt Claudia Wieland vom Fachverband Matratzen-Industrie in Essen. "Denn die Milben sammeln sich im unteren Teil der Matratzen, weil sie von Bewegung und vom Licht wegstreben." Das Gewebe werde am besten alle zwei Monate gewaschen, um den allergenhaltigen Kot der Milben im Bett zu reduzieren. "Für Allergiker gibt es spezielle Encasings, das sind Matratzenhüllen aus besonders dichtem Material."

An sehr heißen oder sehr kalten und trockenen Tagen kann man die Matratze auch draußen lüften, erklärt Wieland. "Denn Milben mögen keine großen Temperaturschwankungen und sterben bei großer Hitze oder Kälte ab." Grundsätzlich rät die Expertin, auf trockenes Klima im Schlafzimmer zu achten, also gut zu lüften. Das mögen die Spinnentiere nicht.