Berlin - Für viele Werkstoffe gibt es einen entsprechenden Spezialkleber. Diese unterscheiden sich vor allem bei der Aushärtungsdauer. Bei Holzleim müssen Heimwerker etwa damit rechnen, dass er erst nach einiger Zeit fest wird.

Holzleim trocknet nur langsam. Daher sollten Stücke, die damit verklebt werden, zum Trocknen mit Klemmen fixiert werden. Darauf weist Johannes Tretau von der Stiftung Warentest hin. "Dadurch kann man ihn aber in aller Ruhe auch auf größere Holzflächen auftragen und diese erst danach zusammenfügen." Da der Holzleim auch in die Holzporen gepresst wird, sei die Endfestigkeit sehr hoch.

Heimwerker sollten grundsätzlich darauf achten, dass sie für verschiedene Werkstoffe auch verschiedenen Spezialkleber brauchen. Hier hält Alleskleber nicht immer. Plexiglas ist ein Beispiel dafür. Meist steht auf den Verpackungen, für welche Stoffe sich die Klebemittel eignen.

"Unterschiede gibt es auch bei der Zeit bis zur Aushärtung", erläutert Tretau. "Sekundenkleber und Schmelzklebstoffe werden schnell fest. Sie sind gut geeignet für kleine Teile oder solche, die sich nicht einklemmen lassen."

Service:


Stiftung Warentest: Reparaturen zu Hause, 2013, 368 Seiten, 19,90 Euro, ISBN-13: 978-3-86851-073-7