akz-i Im Frühjahr blickt mancher mit Kummer auf die Rettungsröllchen, die der Winter hinterlassen hat. Doch nicht nur wir selbst setzen in der kalten Jahreszeit gerne ein paar Reserven an, auch die Stromrechnung legt oftmals kräftig zu. Dann ist es Zeit für eine Radikaldiät: Birgit Holfert, Expertin der Verbraucherzentrale Energieberatung, erklärt, wie die Rechnung abspeckt.

"Bei einer richtigen Diät müssen Sie sich fragen, wo die versteckten Kalorien lauern. Bei der Diät für Ihre Stromrechnung heißt es: Wo entwischt Energie?", erklärt Holfert. "Prüfen Sie Ihr Zuhause auf Schlupflöcher – und die Euros auf Ihrer Stromrechnung kommen ins Purzeln."

Für den Anfang empfiehlt Birgit Holfert folgende Checkliste:
– Stromverbrauch: Wie hoch ist der Stromverbrauch? Liegt er über dem Durchschnitt vergleichbarer Haushalte? Hat er sich in den vergangenen Jahren verändert?
– Kühlschrank, Waschmaschine und Co.: Welche Haushaltsgeräte sind im Einsatz? Wie alt sind sie? Wo stehen sie? Wie und wie häufig werden sie genutzt?
– Lampen und Leuchten: Wie wird die Wohnung beleuchtet? Gibt es noch viele alte "Glühbirnen" oder schon viele Energiesparleuchten und LEDs?
– Unterhaltungselektronik: Wie viele Geräte (Notebook, Drucker, Fernseher, DVD-Player, Stereoanlage etc.) sind im Dauerbetrieb? Lassen sie sich ganz ausschalten, oder leuchtet ständig ein Stand-by-Lämpchen?
– Stromanbieter: Wie hoch ist der Strompreis im eigenen Tarif? Gibt es günstigere Anbieter?

"Wer diese Liste durchgeht, ist schon eine großen Schritt weiter hin zu einer schlanken Stromrechnung", verspricht Birgit Holfert. Außerdem könne auch der Blick eines neutralen Experten hilfreich sein, zum Beispiel mit einem Energie-Check der Verbraucherzentrale Energieberatung. Dafür kommen anbieterunabhängige Berater direkt nach Hause und nehmen die Gegebenheiten vor Ort in Augenschein. Nähere Informationen gibt es unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale helfen bei allen Fragen zum Energieverbrauch: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


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