akz-i Gerade im Herbst und Winter klagen Mieter und Eigentümer häufig über beschlagene, feuchte Fensterscheiben und Rahmen, an denen das Wasser heruntertropft. Die Befürchtung, dass Wasser von außen eindringt, liegt nahe. Dies ist aber zum Glück nur sehr selten der Fall: Die Bildung von Kondensat ist ein ganz natürlicher, physikalischer Vorgang, wenn feucht-warme Luft auf kalte Oberflächen trifft. In den Griff bekommt man die Feuchtigkeit auf der Scheibe durch regelmäßiges Lüften. Da Dachfenster aufgrund ihrer Einbauposition häufiger von Kondensat betroffen sind als Fassadenfenster, haben Hersteller inzwischen einige clevere Lösungen entwickelt, die Bewohner beim Lüften unterstützen. Velux etwa bietet automatische Dachfenster und eine neue Zubehörtechnologie an, die die Lüftungsklappenfunktion der Dachfenster optimiert. Mit ihnen sorgen Dachgeschoss-Bewohner für einen regelmäßigen Luftaustausch, ohne dass sie sich selbst darum kümmern müssen.

Beschlagene Scheiben sind ein typisches Phänomen der Herbst- und Wintermonate, wenn die feuchte, warme Raumluft auf die kalte Oberfläche der Fensterscheibe trifft. Kühlt sich die warme Luft am Fenster ab, kondensiert ein Teil der darin enthaltenen Feuchtigkeit und bildet einen feinen Wasserfilm auf der Scheibe. Betroffen sind davon vor allem Dachfenster: Aufgrund ihrer schrägen Lage bieten sie der aufsteigenden, feucht-warmen Luft eine größere Angriffsfläche als senkrechte Fassadenfenster, an denen der Luftstrom ungehindert vorbeiströmt. Die vorhandene Luftfeuchte schlägt sich somit auf den Dachfenstern schneller und häufiger nieder als auf senkrechten Fenstern. Wenn man Holzfenster dann nicht regemäßig neu lackiert, drohen sogar Schäden am Fenster.

Abhilfe verspricht bei Kondenswasserbildung ein regelmäßiger Austausch der verbrauchten, feuchten Raumluft gegen frische Außenluft. Durch regelmäßiges Lüften wird die überschüssige Feuchtigkeit, die zum Beispiel beim Kochen, Duschen und Waschen, aber auch durchs tägliche Schwitzen und Atmen oder von großblättrigen Zimmerpflanzen an die Raumluft abgegeben wird, direkt nach draußen befördert und das Risiko der Kondenswasserbildung auf ein Minimum reduziert.

Experten empfehlen daher in der kalten Jahreszeit, die Fenster drei bis fünf Mal am Tag für etwa fünf bis 15 Minuten zu öffnen und im Optimalfall für Durchzug zu sorgen. Keine leichte Aufgabe: Nicht nur Berufstätige haben im Alltag immer wieder Schwierigkeiten, sich an diese Faustregel zu halten. Dabei helfen können elektrisch steuerbare Dachfenster von Velux. Mit ihnen lassen sich regelmäßige, kurze Lüftungsintervalle ganz einfach mit der Funksteuerung einstellen. Die Fenster öffnen und schließen sich ganz automatisch nach Zeitplan, ohne dass sich jemand darum kümmern muss. Vor plötzlich einsetzendem Regen müssen sich die Dachgeschoss-Bewohner trotzdem nicht fürchten: Durch einen eingebauten Regensensor schließen die automatischen Dachfenster im Fall der Fälle ganz von selbst.

Eine weitere Möglichkeit, für einen bequemen Luftaustausch zu sorgen, bietet die Zubehör-Technologie "Balanced Ventilation" von Velux. Sie optimiert die seit über vier Jahrzehnten bewährte Technik der Lüftungsklappe und ermöglicht damit permanentes Lüften ohne unnötige Wärmeverluste und Zugerscheinungen. So strömt künftig bei wenig Wind mehr Luft durch das Fenster als bei der Standard-Lüftungsklappe. Bei starkem Wind hingegen drosselt die Technik mittels einer mechanischen Membran den Luftvolumenstrom und gewährleistet damit eine gute Energieeffizienz.

Weiterer Tipp: Bei Neubauten oder umfangreichen Modernisierungen sollten Heizkörper im Idealfall unter den Fenstern platziert werden. So kann ein zu starkes Absinken der Scheibentemperatur verhindert und damit das Risiko der Kondenswasserbildung weiter gesenkt werden.


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