Berlin - Ob Berufstätige eine Schwerhörigkeit entwickeln, können sie mit Hilfe eines Selbsttests herausfinden. Er gibt erste Anhaltspunkte, ob Arbeitnehmer bereits gefährdet sind.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) bietet in ihrer neuen
pdf-Broschüre einen Test zur Schwerhörigkeit an. Mitarbeiter beantworten zwölf Fragen. Anschließend erhalten sie eine Einschätzung, ob sie mit ihrem Gehör zufrieden sein können oder ihr Hörvermögen bereits vermindert ist.


Außerdem zeigt eine Tabelle, wie lärmgefährdet Mitarbeiter in einzelnen Berufen sind. So ist ein Bauklempner pro Tag einem Lärmpegel von 87 dBA ausgesetzt, bei einem Leitplankenbauer sind es 101 dBA. Die Abkürzung dBA bezeichnet den wahrgenommenen Schalldruckpegel und gibt Auskunft darüber, wie laut ein Geräusch im Ohr ankommt. Mediziner gehen davon aus, dass ab 80 dBA auf Dauer Hörminderungen auftreten können, wenn Mitarbeiter keine Schutzmaßnahmen ergreifen.