Ab August gibt es verschiedene neue Ausbildungsberufe. Dazu gehört auch die Ausbildung zum Fotomedienfachmann oder zur Fotomedienfachfrau.

Was machen Fotomedienfachleute? Sie beraten und informieren Kunden über entsprechende Erzeugnisse und Dienstleistungen, verkaufen sie ihnen, und erklären, wie sich Fotos oder Videoaufnahmen anfertigen lassen. Natürlich gehört es auch zu diesem Beruf, Fotos nach Vorgaben oder eigenen Vorstellungen anzufertigen. Ebenso selbstverständlich müssen sie die Techniken beherrschen, mit denen Bilder bearbeitet und korrigiert werden. Außerdem haben Fachleute für Fotomedien noch einige Aufgaben, die über die rein handwerkliche Tätigkeit hinausgehen. Dazu gehören Marktbeobachtungen, das Erkunden von Kundenbedürfnissen, Kundenschulungen, Aufgaben im Vertrieb und im Marketing, Kalkulation, Controlling und Warenbeschaffung.

Fachleute für Fotomedien arbeiten im Einzelhandel, in Fach- und Großlaboren, bei Fotografen, in der Industrie und in Bildagenturen. Die Ausbildung in diesem sehr vielseitigen Beruf dauert drei Jahre. Sie erfolgt sowohl im Betrieb als auch in der Schule. Der Fachhandel sieht im neuen Ausbildungsberuf ein Instrument, mit dessen Hilfe sich Jugendliche als Unternehmensnachwuchs gewinnen lassen.

Rainer Th. Schorcht, Vorstand des Bundesverbandes Technik des Einzelhandels (BVT) und Ringfoto-Verwaltungsratsvorsitzender, begrüßte das neue Ausbildungsprofil: "Das hohe fachliche Niveau des neuen Foto-Berufs bietet dem Nachwuchs Zukunftssicherheit für seine berufliche Karriere. Fotohändler können ihre Nachwuchskräfte jetzt besser und passgenauer ausbilden." (rpr)