Fürth - Am Strand ausspannen, in den Bergen wandern oder lässig auf dem Campingplatz chillen: Für den Familienurlaub gibt es viele Optionen. Eltern sollten sich fragen: "Was brauchen meine Kinder?", rät Maria Große Perdekamp, Leiterin der
Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.


Je kleiner der Nachwuchs ist, umso anstrengender ist beispielsweise eine weite Anreise. Gut ist außerdem, wenn sich am Urlaubsort gewohnte Routinen aus dem Alltag wiederholen lassen. Brauchen Kinder noch ihr regelmäßiges Schläfchen, sind Eltern mit einem Hotelzimmer inklusive Reisebett und ruhiger Umgebung am besten bedient.

Für Kinder außerdem entscheidend: Gibt es vor Ort andere Kinder als Spielkameraden? Für Mädchen und Jungen im Schulalter bieten sich grundsätzlich Urlaubsorte mit Strand oder Ferien auf dem Bauernhof an. Dort finden sie viele Spielmöglichkeiten.

Anders ist das bei Jugendlichen: Mit Schweinen und Kühen können sie nichts mehr anfangen. "Da sind dann Sportangebote wie Beachvolleyball wichtig", sagt Große Perdekamp. Um die Lage für Eltern zu entspannen, empfiehlt es sich bei Pubertierenden, Freunde im gleichen Alter mitzunehmen. Das kann auch für Einzelkinder ein Anreiz sein.