Berlin - Sparangebote von Wohnungsgenossenschaften können für Verbraucher eine interessante Alternative sein. Zu dieser Einschätzung kommen die Experten der Zeitschrift "Finanztest".

Einige Genossenschaften zahlen derzeit bessere Zinsen als Banken, berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 2/2015). Bei den
besten Anbietern gibt es eine Rendite von 2,5 Prozent für sechs Jahre Laufzeit. Von über 1800 deutschen Wohnungsgenossenschaften besitzen 48 eine Spareinrichtung. 10 wurden von "Finanztest" geprüft.


Um diese Geldanlage nutzen zu können, muss der Wohnort im Einzugsgebiet der Genossenschaft liegen, und Sparer müssen Mitglied sein - aber nicht Mieter. In der Regel lohnt sich die Geldanlage bei der Wohnungsgenossenschaft, obwohl einige eine Aufnahmegebühr verlangen. Zusätzlich muss man Pflichtanteile erwerben, auf die es jedoch meist eine jährliche Dividende gibt.

Interessierte sollten sich über die Beitrittsbedingungen gut informieren, raten die Tester. Der Geschäftsbericht enthält genauere Informationen zu Risiken und der Ertragslage. Geringer Leerstand beispielsweise sei ein gutes Zeichen. Wichtig zu beachten: Bei manchen Genossenschaften können Mitglieder im Pleitefall zu Nachzahlungen verpflichtet werden.