Tübingen - Mehr Hoffnung für Blutkrebspatienten: Fünf Millionen Knochenmarkspender haben sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) seit ihrer Gründung im Jahr 1991 weltweit registriert.

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DKMS weist nun fünf Millionen Stammzellenspender auf. Allein in Deutschland hätten sich 3,7 Millionen Freiwillige für eine Stammzellenspende gemeldet, teilte die DKMS in Tübingen mit.


Das sei für die Spenderdatei ein bedeutender Meilenstein, sagte Geschäftsführerin Sandra Bothur. "Für viele Blutkrebspatienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen eines Fremdspenders die einzige Chance auf Überleben." Jedes Jahr erkranken nach DKMS-Angaben mehr als 917 000 Menschen weltweit an Blutkrebs.

Die DKMS ist als gemeinnützige Gesellschaft in fünf Ländern vertreten, darunter in den USA und in Großbritannien. Im Jahr 2009 kam eine Partnerorganisation in Polen dazu. In der Hauptstadt Warschau hatte sich am vergangenen Samstag der insgesamt fünfmillionste Spender registriert.