Düsseldorf. Menschen mit heller Haut sollten vor einer Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung nicht in die Sonne gehen. Da ihre Haut recht schnell auf die UV-Strahlung reagiert, könnte dies die Untersuchung erschweren oder das Ergebnis verfälschen. Grundsätzlich ist es ratsam, die Vorsorgeuntersuchung eher in sonnenarmen Jahreszeiten vornehmen zu lassen, weil dann kritische Stellen besser zu erkennen sind.

Seit dem 1. Juli gehört das sogenannte Hautkrebs-Screening zur Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Alle zwei Jahre können Versicherte ab dem 35. Lebensjahr auf Kosten der Krankenkassen die Ganzkörperuntersuchung

durchführen lassen. Bei der Untersuchung werden am gesamten Körper inklusive Kopf die Muttermale auf Veränderungen hin untersucht. Wird beim Arzt eine intensivere Hautkrebsuntersuchung als sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGel) angeboten und wahrgenommen, kann der Mediziner Geld dafür verlangen. (rgm).