Heidelberg. Bei Profisportlern ist es oft zu beobachten: Nach dem Wettkampf werden ihre strapazierten Muskeln massiert. Was wie eine Entspannungsmaßnahme aussieht, verhindert jedoch Muskelkater und Entzündungen. Außerdem bleibt die Kraft der Muskeln besser erhalten, als wenn auf eine Massage verzichtet wird. Das haben jetzt Forscher der Ohio State University (USA) in einem Tierversuch herausgefunden.

Sie trainierten mit Kaninchen den Fußhebermuskel, der neben dem Schienbeinknochen an der Außenseite des Unterschenkels verläuft. Ein Teil der Tiere bekam direkt nach dem Training eine Schwedische Massage, die klassische Form der Massage. Die andere Hälfte der Kaninchen wurde nicht massiert.

Nach vier Tagen verglichen die Wissenschaftler Kraft und Gewebe der beanspruchten Muskeln. Laut eines Berichtes des Wissenschaftsportals "Spektrumdirekt" zeigte sich, dass die massierten Tiere deutlich mehr Muskelkraft aufbringen als die nicht massierten Tiere. (rgm)