Düsseldorf. Bei hohen Außentemperaturen sollten Freizeitsportler ihren Ehrgeiz zügeln. Sie sind mehr als andere Menschen von Hitzeschäden bedroht. Hitzekrämpfe, Sonnenstich und Hitzschlag drohen, wenn der Flüssigkeitsverlust zu groß wird und die Temperaturregulation des Körpers zusammenbricht.

Wichtig ist das ausreichende Trinken. Etwa alle 15 Minuten sind kleinere Mengen kohlensäurefreies Mineralwasser dem Körper zuzuführen. An heißen Tagen eignen sich der frühe Morgen und späte Abend am besten zum Trainieren.

Scheint die Sonne intensiv, läuft jedoch jeder Mensch Gefahr, einen Sonnenstich zu erleiden. Neben Sportlern sind besonders Kinder und Menschen mit wenig oder keinem Kopfhaar gefährdet. Zu den Symptomen zählen Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, und der Kopf ist heiß und rot. Deshalb ist es besser, sich nicht zu lang der Sonne auszusetzen, sondern Schatten zu suchen. Ist der Sonnenstich bereits da, rät der Malteser Hilfsdienst dazu, den Schatten direkt aufzusuchen, den Kopf erhöht zu lagern und Kopf sowie den Nacken mit kalten Umschlägen zu kühlen. Zudem viel trinken. Wenn die Symptome abklingen ist sicherheitshalber ein Arzt aufzusuchen.(mp)