Düsseldorf - Ein neuer Trend kommt in Deutschland auf : " Mobile Massagen " werden immer häufiger von Arbeitgebern genutzt, um die Mitarbeiter zu motivieren und Krankheiten vorzubeugen. Denn Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Nahezu jeder dritte Deutsche fällt deswegen krankheitsbedingt bei der Arbeit aus. Ständiges Sitzen und die Arbeit am Computer führen zu Muskelverspannungen und Fehlbelastungen der Wirbelsäule. Mit der " mobilen Massage " kann dem vorgebeugt werden.

Diese aus den USA stammende Methode wird bereits von zahlreichen deutschen Masseuren angeboten. Dabei kommt der Masseur in das Unternehmen und behandelt die Mitarbeiter vor Ort, die Kleidung wird anbehalten. Innerhalb von zehn Minuten sollen Verspannungen besonders durch eine Nacken- und Schultermassage gelöst werden.

Für Arbeitgeber lohnt sich dieses Verfahren laut dem Anbieter " Muskelnotdienst " doppelt. Zum einen wird der krankheitsbedingte Arbeitsausfall aufgrund von Rückenschmerzen reduziert. Zum anderen bieten sich Massagen als zusätzlicher Anreiz für die Arbeit oder als Ersatz für eine Gehaltserhöhung an. Denn der Bundesfi - nanzhof hat entschieden, dass Massagen als " vorbeugende Gesundheitsmaßnahme für die Mitarbeiter " steuerlich absetzbar sind ( Bundesfi nanzgerichtshof, Az .: DLZ / BZ 05 ).