Bairbrunn - Temperaturerhöhung ist zunächst kein Grund zur Sorge, sagt Klaus Schäfer, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Hamburg, im " Hausarzt-Patienten-Magazin ". " Fieber ist eine gesunde Reaktion des Körpers auf eine Erkrankung ", erklärt der Mediziner. Betroffene gehören ins Bett, sollten aber im Interesse der Heilung abwarten, ehe sie zu Medikamenten greifen. Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure oder Paracetamol wirken nämlich zugleich fi ebersenkend. Daher sei zu überlegen, ob jedes Kopfweh sofort unterdrückt werden müsse. Wenn das Fieber jedoch Kleinkinder, Senioren oder Herz-Kreislauf-Kranke betrifft, ist eine konsequente Senkung nötig. Vorsicht gilt überdies bei hohem Fieber ab 40 Grad, das länger als zwei Tage dauert. Bei mehr als 42 Grad besteht Lebensgefahr.