Baierbrunn - Auf Außenstehende wirkt es geradezu tragisch, wenn dicke Menschen seufzen : " Ich esse doch so wenig. " Doch der eigene Blick auf die Essgewohnheiten ist eben manchmal ein arger Zerrspiegel. Dagegen kann ein Ess-Tagebuch helfen, rät das Magazin " Diabetiker Ratgeber ". Eine Woche lang aufschreiben, was man gegessen hat, aber wirklich jeden Krümel, jeden Schluck. Dazu gehören auch die Reste beim Tischabräumen und die Esslöffel Bratensoße, die beim Abschmecken " nur probiert " wurden. Im Gedächtnis haften bleibt tatsächlich oft nur das Brötchen am Morgen, das Süppchen zu Mittag und das belegte Brot am Abend. Vergessen werden die Snacks zwischendurch und zuckerhaltige Getränke sowieso. " Säfte und gesüßte Getränke machen dick. Sie enthalten viele Kalorien, ohne zu sättigen ", erklärt Professor Volker Schusdziarra, Ernährungsmediziner an der Technischen Universität München.