Köln - Schlafwandelnde Menschen können einem ordentlich Angst einjagen. Mit glasigem Blick und ausgebreiteten Armen irren sie nachts durch den Hausflur.

" Zwar ist die Angewohnheit für den Betroffenen meist harmlos. Man sollte ihn allerdings mit bestimmten Vorsichtsmaßnahmen vor Verletzungen schützen ", rät Professor Egon Stephan, Leiter der Schlafambulanz am Psychologischen Institut der Universität zu Köln. Meistens tritt Schlafwandeln bei Kindern auf. " Eltern sollten in diesem Fall Fenster und Balkontüren schließen, um eine Nachtwanderung ihres Sprösslings jenseits der eigenen vier Wände zu verhindern ", sagt Stephan.

Auch eine steile Treppe oder scharfkantige Möbel können zur Gefahr werden und sollten außer Reichweite liegen. Eine Alternative zum Absperren von Räumen kann eine gespannte Schnur ums Bett sein, die den Schlafwandler vor einem nächtlichen Aufbruch aufweckt.