Magdeburg - Als Referenten beim nächsten Medizinischen Sonntag werden Prof. Dr. Klaus Hinrich Neumann und Dr. Jörg Steinbach über derzeitige Behandlungsmöglichkeiten bei Bluthochdruck informieren. Sie erklären, wie eine geeignete individuelle Therapieplanung erstellt wird, und sie werden auch Ergebnisse neuer Studien zur Wirksamkeit medikamentöser Therapien vorstellen. Die Veranstaltung findet am kommenden Sonntag, dem 21. Oktober um 10. 30 Uhr im Uni-H örsaal 3 in der Großen Steinernetischstraße ( Gebäude 50 ) statt.

Prof. Dr. med. Klaus Hinrich Neumann ( 63 ) ist Direktor der Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten Magdeburg. Als Medizinalassistent arbeitete er in Berlin, Hamburg und Hindelang, bevor er 1971 promovierte. Danach nahm er 1971 eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Physiologischen Institut der Medizinischen Hochschule Hannover ( MHH ) auf. Dort befasste sich Professor Neumann u. a. mit experimentellen Arbeiten auf dem Gebiet der Nierenphysiologie. Ab 1980 war er in Hannover am Zentrum für Innere Medizin, auf der allgemein internistischen und kardiologischen Intensivstation, den endokrinologischen und nephrologischen Schwerpunktstationen sowie der Nierentransplantationsambulanz tätig. 1993 nahm Professor Neumann einen Ruf an die Medizinische Fakultät der Magdeburger Universität an und leitet seitdem die Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten. Er wurde 2005 zum Prodekan für Struktur der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität gewählt und nimmt seitdem diese Funktion ehrenamtlich wahr.

Dr. med. Jörg Steinbach ( 43 ) ist Oberarzt an der Universitätsklinik für Nieren- und HochdruckkrankheitenMagdeburg. Seit Mai 2005 ist er als Oberarzt am Universitätsklinikum Magdeburg tätig. Seine klinischen Schwerpunkte sind auf die Diagnostik und Therapie von Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung gerichtet sowie auf die Diagnostik und Behandlung sekundärer Hypertonien.