Bonn - Nach einem Herzinfarkt ist regelmäßige körperliche Bewegung nicht nur möglich, sondern sogar wichtig, um wieder gesund zu werden und einem weiteren Herzinfarkt vorzubeugen.

Die Deutsche Herzstiftung rät, eine Sportart auszuwählen, die nicht nur einem selbst, sondern auch dem Partner Spaß macht. Zusammen ist es leichter, sich rgelmäßig körperlich zu ertüchtigen. Sportarten, die eine große und unregelmäßige Kraftanstrengung erfordern und im Brustkorb starken Druck erzeugen ( wie bei spielsweise Gewichtheben ), sind für herzkranke Menschen allerdings ungeeignet. Besser ist es, die Ausdauer zu trainieren. Besonders empfehlenswert sind : zügiges Spazierengehen, Wandern und Laufen, Schwimmen, Radfahren, Ballsportarten ( z. B. Volleyball ) und Skilanglauf im Winter. Bevor man eine Sportart aktiv angeht, sollten Herzkranke sich von ihrem Arzt beraten lassen. Er weiß, welche Sportart individuell möglich ist und wie hoch der Trainingsaufwand im Einzelfall sein sollte. Die Leistungs- und Belastungsfähigkeit des Herzens lässt sich mit Hilfe eines EKGs ermitteln. Wichtig ist, am Anfang nicht zu übertreiben. Es ist vielmehr nach und nach das Training zu steigern.