Hamburg - Hobbygärtner im Rentenalter sind bei der Gartenarbeit besonders gefährdet. Die meisten Unfälle passieren, weil sich Senioren überfordern, ihre Kräfte nicht richtig einteilen oder aus Konzentrationsmangel, wie die Aktion " Das sichere Haus " ( DSH ) berichtet. Die Fachleute empfehlen daher älteren Menschen eine seniorengerechte Umgestaltung des Gartens. Eine Möglichkeit ist das Anlegen von Hochbeeten. Sie erleichtern das Säen, Pfl anzen und Ernten, berichten die Experten. Auch das Rasenmähen wird einfacher, wenn Beete oder Wege mit der Rasenfl äche auf gleicher Höhe abschließen. Bodendecker wie Efeu oder Immergrün können das Unkraut verdrängen.

Außerdem raten die Experten von der Aktion " Das sichere Haus " den Senioren, an heißen Tagen im Garten nicht zu viel Arbeit vorzunehmen, sondern die Arbeit lieber etappenweise auf mehrere Tage zu verteilen. Viel gesünder und erfreulicher sei es zudem, den Anblick eines blühenden Gartens bei regelmäßigen Verschnaufpausen im Schatten zu genießen und geeignete Durstlöscher wie Mineralwasser, Saftschorlen oder Buttermilch auf dem Tisch zu haben.