Magdeburg - Welche Möglichkeiten gibt es heutzutage, Hirnschäden zum Beispiel nach einem Schädel-Hirn-Trauma, einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung akut und langfristig zu behandeln ? Darüber wollen Ärzte und Wissenschaftler an diesem Sonntag, 11. März, von 10 bis 15 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude ( Haus 22 ) des Universitätsklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, Auskunft geben.

Dort findet die bundesweite Auftaktveranstaltung der " Woche des Gehirns / Brain-WEEK " zum Thema " Das rehabilitierte Gehirn – Leben nach Trauma, Schlaganfall und Co. " statt. Eingeladen dazu ist die interessierte Öffentlichkeit, persönlich Betroffene und ihre Familien, Ärzte sowie Studierende und Schüler. Der Eintritt ist frei. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Magdeburger Hirnforscher Professor Gerald Wolf.

In Vorträgen und Gesprächsrunden werden Experten aus den Bereichen Forschung, Klinik und Rehabilitation allgemeinverständlich über modernste Untersuchungs- und Therapiemethoden bei Schädel-Hirnschädigungen informieren. Sie werden die Funktionen des Gehirns erläutern und über den aktuellen Stand der Hirnforschung berichten.

Darüber hinaus können sich die Besucher bei Vorführungen, in Ausstellungen, bei Diskussionsrunden und in persönlichen Gesprächen rund um das Thema " Faszination Gehirn " informieren. Selbsthilfegruppen werden ihre Angebote vorstellen.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Medizinischen Fakultät der Ottovon-Guericke-Universität, dem Bundesverband Forum Gehirn e. V ., dem Leibniz-Institut für Neurobiologie und weiteren Partnern. Die " Internationale Woche des Gehirns " findet zum zehnten Mal weltweit, die Brain-WEEK zum 7. Mal in Folge in Deutschland statt.

www.med.uni-magdeburg.de