Düsseldorf - Bei Räucherlachs-Proben sind " lebensgefährlich hohe Belastungen " mit Listerien-Bakterien gefunden worden. Das berichtete das WDR-Fernsehmagazin " markt ".

Der Grenzwert sei bei fünf von 33 Proben um das Zehnfache überschritten worden, in einer fast um das Einhundertfache. Der Lachs stammte aus nordrhein-westfälischen Supermärkten, Feinkostläden und von Marktständen. Nach Angaben des Labors reicht die Listerienzahl aus, um schwerwiegende Infektionen auszulösen. Nach dem Fernsehbericht über mit Bakterien belasteten Räucherlachs hat das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium eine Ausweitung der Kontrollen angekündigt. " Die Werte sind sehr ernst ", sagte der zuständige Minister Eckhard Uhlenberg. Daher solle das Überwachungsprogramm auf sämtliche Betriebe ausgeweitet werden, die Räucherlachs herstellen.