Ausgerechnet die "schönste Zeit" des Jahres soll Anlass zur Reue geben? Ganz recht: Urlaub kann dick machen. Tatsache ist, dass viele Bundesbürger aus den Ferien mit ein paar Pfunden extra heimkehren. Speckröllchen bleiben als unschöne "Urlaubserinnerung".
Das ist um so ärgerlicher, wenn man sich zuvor durch Diät und Sport eine halbwegs strandtaugliche Figur erarbeitet hat – und die schlanke Linie dann in ein paar Wochen "dolce vita" verloren geht. Doch wer die heimtückischen Kalorienfallen im Urlaub kennt und vermeidet, der bleibt auch den restlichen Sommer über in Form.

Regel Nummer eins: Lassen Sie sich vom üppigen kulinarischen Angebot in Hotels und Restaurants nicht zum übermäßigen Essen verleiten. Genuss bedeutet: Maß halten. Das gilt besonders für reichhaltige Buffets, die zur Selbstbedienung einladen. Deshalb: Als Vorspeise einen bunten Salatteller, eine leichte Gemüsesuppe und ein Glas Wasser zu sich nehmen – das dämpft den Appetit. Außerdem: Gezielt aus dem Angebot auswählen, kleine Portionen nehmen und nach dem Essen etwa 20 Minuten bis zum nächsten Gang warten. So lange dauert es, bis das Gehirn die Sättigung registriert.

Statt Salami Putenbrust, statt paniertem Fleisch und Fisch besser beide gedünstet oder gegrillt, Salat ohne Speck und Croutons, auf Weißbrot als Beilage verzichten – das sind weitere Tipps für bewussten Genuss. Bei Menüs kann man nur die Vorspeise oder nur das Dessert wählen. Doch nicht immer lässt sich Fettreiches vermeiden. Und manchmal hat man einfach Lust, sich eine Schlemmerei zu gönnen. Dann können natürliche Faserstoffe (zum Beispiel Polyglucosamin L112) helfen, die es in Tablettenform rezeptfrei in der Apotheke gibt. Diese so genannten Lipidbinder sind in der Lage, große Mengen Fett aus der Nahrung an sich zu binden und unverwertet aus dem Körper zu schleusen. Dadurch wird die Kalorienaufnahme deutlich reduziert.

Viel Wasser trinken und über den Tag verteilt öfter Obst essen, lautet eine weitere Empfehlung. Als kalorienarme Snacks für zwischendurch eignen sich auch Trockenobst oder Reiswaffeln. Meiden sollte man hingegen Dickmacher wie Hamburger, Pommes frites oder Curry-Wurst. Naschzeug wie Butterkekse oder Schokoriegel gehört ebenfalls auf die "Schwarze Liste". Wer partout gerne knabbert, sollte Kartoffel-Chips, Erdnuss-Flips und Käsegebäck durch fettärmere Alternativen wie Reiskräcker, Brotchips oder Salzstangen ersetzen.

Kalorien in flüssiger Form verdienen im Urlaub besondere Aufmerksamkeit. Dazu gehören zuckerhaltige Soft-Drinks, Kaffee-Getränke mit Sahne oder Eis und natürlich Alkoholisches. Vor allem Cocktails, Mixgetränke und Bowlen mit ihrer Kombination aus Alkohol, Zucker, Sirup oder Sahne enthalten jede Menge "leere" Kalorien (nur Brennwert, kein Nährwert). Alternative: nicht ganz so hochprozentige Drinks auf Frucht- oder Gemüsesaftbasis.

Guter Rat zum Schluss: Sorgen Sie in den Ferien für ausreichende körperliche Bewegung. Zwar verbraucht man auch im Liegen 68 Kilokalorien pro Stunde, im Sitzen (mit Anlehnen) immerhin 71. Doch garantiert erlebnisreicher ist beispielsweise ein Ausflug mit dem Fahrrad. Beim Radeln mit 15 Stundenkilometern verbraucht der Körper 380 Kilokalorien in der Stunde. Wer mehr Fett verbrennen will, kann das beim Schwimmen (640 Kilokalorien pro Stunde) oder beim Joggen (750 Kilokalorien) tun. Croissant und Cappuccino vom Vormittag sind dann schnell wieder wett gemacht.

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