Berlin - Warzen tauchen plötzlich auf der Haut auf und sind äußerst hartnäckig. Trotz allerlei Methoden zur Behandlung kann es Monate dauern, bis sich die unangenehmen Störenfriede zurückgebildet haben. " Vor jeglicher Therapie sollte man von einem Hautarzt überprüfen lassen, ob es sich wirklich um eine Warze handelt. Nicht alles, was aussieht wie eine Warze, ist auch eine Warze. Schlimmstenfalls kann sogar Hautkrebs dahinter stecken ", sagt Elisabeth Rowe vom Dermatologischen Zentrum Berlin.

Zur Bekämpfung eignen sich beispielsweise Tinkturen aus der Apotheke. " Vor der Behandlung müssen alte Verhornungen abgetragen werden ", sagt Rowe. Damit die Tinktur in den Kern der Warze vordringt, empfiehlt sie, die Flüssigkeit mit einem Zahnstocher aufzutragen.

Weit verbreitet ist es zudem, Warzen zu vereisen. " Der Erfolg ist dabei leider ungewiss, mal verschwinden die Warzen, mal nicht ", sagt Elisabeth Rowe. Zudem könne die Methode in einigen Fällen zu Schmerzen führen.

Seit einigen Jahren bieten Hautärzte eine Behandlung mit wassergefi ltertem Infrarot-ALicht an. " Dadurch wird die Immunabwehr des Körpers gezielt an der Stelle der Warze aktiviert ", sagt die Ärztin. Der Körper wehrt sich gegen die Hautveränderung, und sie verschwindet nach etwa vier bis acht Wochen. Allerdings seien mehrere Behandlungseinheiten nötig, je nach Ausdehnung der Warzen 15 bis 30 Euro kosten.

Da Warzen in einigen Fällen auch von selbst wieder verschwinden, lassen manche Menschen die Hautveränderungen unbehandelt. " Das ist allerdings nicht zu empfehlen, da Warzen durchaus schmerzhaft und ansteckend seien können ", betont die Dermatologin.