Magdeburg - Um Cholesterin und andere Blutfette geht es beim bevorstehenden 49. Medizinischen Sonntag am 26. Februar mit Dr. Sabine Westphal und Prof. Claus Luley vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie des Universitätsklinikums Magdeburg.

Störungen des Fettstoffwechsels sind ein typisches Problem in der heutigen Zeit. Jeder dritte Deutsche hat zu hohe Blutfett-Werte. Meistens ist das Cholesterin zu hoch, häufig sind es aber auch die Triglyzeride ( Neutralfette ), entweder allein oder in Kombination mit erhöhtem Cholesterin.

Was zuerst harmlos erscheint, kann sich im Laufe der Jahre zu einem schwerwiegenden gesundheitlichen Problem entwickeln. Zu viel Cholesterin im Blut erhöht die Gefahr für Gefäßverkalkungen ( Arteriosklerose ). Das heißt, es kommt zu Ablagerungen an den Blutgefäßen mit der Folge, dass ihr Durchmesser immer kleiner wird und der Blutdruck ansteigt. Besonders gefährdet sind hierbei die Herzkranzgefäße, deren Verengung zur gefährlichen koronaren Herzkrankheit führen kann.

Wenn Blutfett-Werte vorliegen, die eine ärztliche Behandlung notwendig werden lassen, wird zuerst untersucht, ob die Ursachen für diese Fettstoffwechselstörung familiär oder organisch bedingt sind, zum Beispiel durch eine Schilddrüsen- oder Leberkrankheit. Kann dies ausgeschlossen werden, empfiehlt sich dringend eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, denn Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den Hauptrisikofaktoren.

Der 49. Medizinische Sonntag – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Volksstimme, Urania und Universitätsklinikum Magdeburg – beginnt um 10. 30 Uhr im Uni-H örsaal 3, Große Steinernetischstraße ( Gebäude 50 ) in Magdeburg. Der Eintritt ist frei.