Magdeburg - Schichtarbeiter sollten versuchen, in zwei Raten zu schlafen. Das empfiehlt der Bundesverband der Betriebskrankenkassen ( BKK ) in seinem neuen Ratgeber " Besser leben mit Schichtarbeit ".

Vor allem gewinnt der Beschäftigte dadurch Zeit für Familie. Denn gerade, wenn Kinder zum Haushalt gehören, ist es mittags oft laut und an Schlaf kaum zu denken. Nach dem ersten Schlafabschnitt nach der Nachtschicht, etwa vier Stunden am Vormittag, kann der Schichtarbeiter mit seiner Familie Mittag essen und den Nachmittag für gemeinsame Unternehmungen nutzen. Auf drei weitere Schlafstunden zwischen 17 und 20 Uhr sollte dann ein leichtes Abendessen folgen.

Auch während der Nacht sollte der Magen möglichst wenig belastet werden. In der Zeit von Mitternacht bis 1 Uhr ist eine leichte warme Mahlzeit, etwa eine Suppe, zu empfehlen. Zur Überbrückung des morgendlichen Tiefs trägt eine Zwischenmahlzeit gegen 4 Uhr aus Obst, Salat oder Joghurt bei.

Der Ratgeber " Besser leben mit Schichtarbeit " kann bestellt werden per E-Mail unter praevention@bkk-bv.de. Im Internet gibt es ihn unter www. bkk. de ( Gesundheit > Gesundheitsförderung im Betrieb und Prävention > Medien und Publikationen ).