Magdeburg - Um die Blasenschwäche geht es beim Medizinischen Sonntag am 22. Januar ( ab 10. 30 Uhr im Uni-Hörsaal 3, Große Steinernetischstraße in Magdeburg ). Bei den verschiedenen Formen dieser Erkrankung sind Ursachen und Symptome recht unterschiedlich, aber die Belastung für die Betroffenen ist in allen Fällen hoch. Gibt es Möglichkeiten der Heilung oder zumindest einer Linderung dieser Beschwerden ? Antwort darauf geben die Referenten Dr. Britta Hosang und Dr. Tobias Lindenmeir vom Universitätsklinikum Magdeburg.

Dr. Britta Hosang ( 42 ) ist seit 2004 leitende Oberärztin der Magdeburger Uni-Frauenklinik. Die gebürtige Altmärkerin wurde 1982 an der

Humboldt-Uni Berlin immatrikuliert und beendete ihr Studium an der damaligen Medizinischen Akademie Magdeburg ( MAM ). Ihre Pfl ichtassistentenzeit absolvierte sie 1987 im Bezirkskrankenhaus Altstadt. Nach dem Staatsexamen begann sie als Assistenzärztin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der MAM, der heutigen Uni-Frauenklinik. Schwerpunkt ihrer klinischen Arbeit ist die Urogynäkologie. Seit zehn Jahren betreut sie in der Frauenklinik eine Sprechstunde für solche Krankheitsbilder der Harninkontinenz und ist unter anderem spezialisiert auf Inkontinenz- und Senkungsoperationen.

Dr. Tobias Lindenmeir ( 39 ), seit 2003 leitender Oberarzt der Urologischen Uni-Klinik Magdeburg, hat an der Universität des Saarlandes in Homburg Humanmedizin studiert. Zusätzlich zur Facharztausbildung für Urologie absolvierte er eine Weiterbildung auf dem Gebiet der speziellen urologischen Chirurgie. Zu seinen klinischen Schwerpunkten gehören die Onkologie, hierbei vor allem die große Tumorchirurgie, desweiteren die Laparoskopie, die Kinderurologie sowie die Neuro-Urologie und die Behandlung der Harninkontinenz. Neben der Studentenausbildung ist er verantwortlich für die Fachweiterbildung des OP-Dienstes im Fach Urologie.