akz-i Neue Umfrage zeigt: Viele RLS-Patienten haben trotz medikamentöser Behandlung Beschwerden - dabei gibt es Alternativen.

Das Restless Legs Syndrom (RLS), auch als Erkrankung der "unruhigen" Beine bekannt, beeinträchtigt das Leben der Betroffenen oft stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 1.830 Mitgliedern der Deutschen Restless Legs Vereinigung (RLS e.V.). Viele der Umfrageteilnehmer berichten von massiven Einschränkungen durch die Erkrankung. Die Hälfte der Befragten gab etwa an, höchstens fünf Stunden pro Nacht zu schlafen. Tagsüber seien viele Patienten oft müde und gereizt. Viele könnten trotz Behandlung nicht längere Zeit still sitzen, Kino- und Theaterbesuche z. B. würden vermieden. Ebenfalls belaste die Erkrankung beispielsweise das Familienleben und die Partnerschaft.

Rund 95 Prozent der RLS-Patienten, die an der Umfrage teilnahmen, werden medikamentös behandelt. Das heißt jedoch nicht immer, dass die Therapie zufriedenstellend ist: 64 % der Umfrageteilnehmer, die angaben, mit ihrer Therapie unzufrieden zu sein, werden bereits seit mehr als zehn Jahren medikamentös behandelt. Mögliche Gründe für die Unzufriedenheit: Bei der Behandlung mit den sogenannten Dopaminergika können nach einiger Zeit die Beschwerden trotz erhöhter Medikamentendosis stärker werden. Außerdem können diese nicht vertragen werden oder schon zu Beginn nicht ausreichend wirken. Das muss jedoch kein Patient hinnehmen! RLS-Patienten steht eine weitere zugelassene, wirksame Therapie zur Verfügung. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt!

Das Restless Legs Syndrom zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Kennzeichnend sind ein Bewegungsdrang und Missempfindungen in den Beinen, die auch zu Ein- und Durchschlafstörungen führen. Die Folgen reichen von Tagesmüdigkeit und körperlichen wie seelischen Erschöpfungszuständen bis hin zu einem erheblichen Verlust an Lebensqualität.


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