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Rotaviren – Risiko für die Kleinsten

30.04.2012 13:06 Uhr |




akz-i Bekommen Babys und Kleinkinder Durchfall, glauben Eltern oft, schuld sei die Nahrung. Doch Experten wissen: Oft sind Infektionen die Ursache. Der häufigste Erreger von Durchfallerkrankungen sind Rotaviren. Eine Schluckimpfung kann einer Erkrankung vorbeugen. Im Überblick: die wichtigsten Fragen und Antworten.  

1. Warum sind Rotaviren so ansteckend? Weil es nur eine winzige Menge an Rotaviren braucht, um eine Infektion auszulösen. Zudem können sie sich auf Händen, Oberflächen, an Spielzeug und Ähnlichem über Tage bis Wochen halten.
2. Warum sind Kinder so anfällig? Sie können sich bei jeder sozialen Aktivität mit Rotaviren anstecken. Von Krabbel- und Stillgruppen über Babyschwimmen bis hin zu Routineuntersuchungen beim Kinderarzt. Im Gegensatz zu anderen Infektionen ist eine Vermeidung der Ansteckung mittels Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Desinfektion nur eingeschränkt möglich.
3. Was sind die Anzeichen einer Rotavirus-Erkrankung? Sie zeigt sich typischerweise als Brechdurchfall. Und die Häufigkeit des Durchfalls kann bei schweren Verläufen so ausgeprägt sein, dass bis zu 20 Mal am Tag die Windel voll ist. Das Erbrechen kann dazu führen, dass Füttern oder Stillen unmöglich werden. Zusammen mit dem Durchfall kann dies zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen.
4. Wie sollten Eltern reagieren? Eltern kranker Säuglinge und Kleinkinder sollten den Kinderarzt aufsuchen. Selbst für Kinderärzte ist nicht vorhersehbar, ob der Brechdurchfall zwei bis drei Tage fortbesteht und dann aufhört oder ob das Kind eine gefährliche Komplikation erleidet. Der Arzt wird im Zweifelsfall das Kind im Krankenhaus betreuen lassen.
5. Kann man vorbeugen? Ja, durch eine Schutzimpfung. Seit über fünf Jahren ist auch in Deutschland eine Schluckimpfung verfügbar, die sehr gut verträglich ist und schweren Rotavirus-Erkrankungen vorbeugen kann.   Wichtiger Hinweis: Viele Krankenkassen erkennen den Nutzen der Schluckimpfung und übernehmen die Kosten.  

Welche Kassen das sind, erfahren Sie unter dem weiterführenden Link.      

Link-Tipp



www.rotavirus-info.de

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Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-04-30 13:04:51
Letzte Änderung am 2012-04-30 13:06:10

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