Informationen zum AOK-Service Gesunde Unternehmen (ASGU) gibt es in den AOK-Kundencentern oder im Internet unter
www.gesunde-unternehmen.de
oder www.aok-business.de

Für einen produktiven Betriebsablauf und Flexibilität im Wettbewerb sind gesunde und motivierte Mitarbeiter eine wichtige Voraussetzung. Trotz vieler technischer Verbesserungen sind die Belastungen in der modernen Arbeitswelt nicht geringer geworden. Stress, Termindruck und einseitige Belastungen bei gleichzeitig fehlender Bewegung können zu Krankheiten führen. Doch krankheitsbedingte Fehlzeiten bedeuten für Betriebe und Verwaltungen als auch für Krankenkassen und die Volkswirtschaft erhebliche Kosten. Bei angenommenen Ausfallkosten von 200 Euro je Krankheitstag (Minimum-Wert) spart eine Senkung der krankheitsbedingten Fehlzeiten bares Geld.

Hier setzt das betriebliche Gesundheitsmanagement der AOK an. Die AOK Sachsen-Anhalt berät seit 1999 Unternehmen in Sachsen-Anhalt über den Aufbau eines "Betrieblichen Gesundheitsmanagements". Über 300 Betriebe aus allen Branchen mit insgesamt 75 000 AOK-Mitgliedern haben den Service bereits genutzt, um betriebliche Fehlzeiten zu senken und Kosten zu sparen. Diese betrieblich initiierten Projekte führen zu nachweisbaren Ergebnissen im Hinblick auf die Verbesserung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Dies wiederum trägt zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei. Von betrieblich geförderter Gesundheit profitieren also Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen.

Das ASGU-Team der AOK Sachsen-Anhalt unterstützt Unternehmen dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu deren Vermeidung und Minderung zu finden. Im Mittelpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagements stehen dabei die Förderung gesundheitsgerechter Bedingungen im Betrieb, z.B. am Arbeitsplatz, in der Arbeitsumgebung oder auch der Arbeitsorganisation sowie die Förderung des persönlichen Gesundheitsverhaltens des Mitarbeiters. Die Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung knüpfen an die jeweiligen Unternehmensziele wie Senkung des Krankenstandes, Verringerung der Fluktuationsrate, Reduzierung der Lohnnebenkosten, Verbesserung es Betriebsklimas, Steigerung der Motivation oder Verbesserung des Images an. Zum Projektablauf: Die AOK Sachsen-Anhalt berät Betriebe ausführlich und erstellt ein für sie spezifisch zugeschnittenes Maßnahmenpaket. AOK-Spezialisten führen auf Wunsch betriebsbezogene Analysen zum Krankenstand im Unternehmen durch und entwickeln gemeinsam mit dem Betrieb darauf abgestimmte, qualitätsgesicherte Gesundheitsangebote.

Zudem leistet die AOK Sachsen-Anhalt Unterstützung bei der Dokumentation und Erfolgskontrolle der eingeleiteten Maßnahmen. Die Analyse erfolgt auf Basis verschiedener Informationen und qualitätsgesicherter Instrumente und Methoden des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Durch individuell auf das Unternehmen abgestimmte Untersuchungen werden gesundheitsgefährdende Faktoren am Arbeitsplatz aufgedeckt und durch geeignete, praktikable Maßnahmen reduziert.

In dem gesamten Prozess ist der Betrieb der Hauptakteur. Er vereinbart klare Zielvorgaben und stellt die notwendigen Ressourcen bereit. Er bindet Mitarbeiter und - auf Wunsch - überbetriebliche Akteure (z. B. Berufsgenossenschaften) in das Projekt ein. Gesundheitsmanagement-Programme können nur dann erfolgreich sein, wenn alle gemeinsame Ziele verfolgen - Arbeitgeber, Betriebsrat und Mitarbeiter. Nur so ist der Aufbau eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements in Zusammenarbeit aller Partner über einen längeren Zeitraum möglich. Zur Förderung der Nachhaltigkeit können weiterführende Schritte nach Projektende festgelegt werden. Das Team des AOK-Service Gesunde Unternehmen berät die Geschäftsführung zu Fragen der betrieblichen Gesundheitsförderung, zum Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements und zu den einzelnen Leistungen des AOK-Service Gesunde Unternehmen. Außerdem informiert die AOK Sachsen-Anhalt über ASGU in Workshops und Betriebsversammlungen, in Informationsmaterialien und Fachbroschüren.