Düsseldorf - Die meisten domestizierten Vögel stammen aus tropischen Regionen. Sie bevorzugen eine feuchte Raumluft. Halter sollten daher auf eine Luftfeuchtigkeit um die 50 Prozent achten. Und dies regelmäßig überprüfen.

Trockene Heizungsluft macht Vögeln zu schaffen. Denn sie reizt und trocknet Schleimhäute sowie Gefieder aus. Für Wellensittiche und Kanarienvögel liegt der optimale Wert bei der Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent. Auch der aus der Wüste kommende Rosakakadu kommt mit einem Wert bis zu 50 Prozent zurecht, erläutert Vogelexperte Rainer Niemann. Menschen fühlen sich bei diesem Raumklima ebenfalls wohl. Am besten überprüfen Halter die Luftfeuchtigkeit mit einem digitalen Hygrometer.

Für konstante Luftfeuchtigkeit sorgen Zimmerpflanzen. Ungefährlich sind für Vögel Farne und Grünlilien. Gut ist auch, regelmäßig stoßzulüften. Vogelbesitzer sollten zweimal am Tag kurz, aber gründlich lüften. Dabei darf der Vogelkäfig nicht im Durchzug stehen.