"Wenn die Not am größten, ist Hilfe am nächsten", sagt ein altes Sprichwort. Oft trifft es wohl auch zu. Brigitta Thormeyer aus Magdeburg zum Beispiel hat diese Erfahrung gemacht, was sie auch veranlasste, für die Rubrik "Dankeschön" einen Brief zu schreiben.

In einer sehr schwierigen Situation, so schreibt die Leserin, "musste ich mich an das Sozialamt werden. Als ich ganz erschöpft und ratlos war, hat sich Frau Aßmann-Behlau meines Anliegens angenommen. Ich bekam Rat und am nächsten Tag auch Hilfe." Weiter hebt sie lobend hervor, dass sie ohne Hemmungen reden konnte und bei einem Hausbesuch von Frau Aßmann-Behlau weitere gute Ratschläge und konkrete Hilfe erhielt – schnell und unkompliziert.

Ratsuchende kommen mit ganz verschiedenen Problemen. Eine oft recht schwierige Aufgabe, die viel Einfühlungsvermögen und Verständnis verlangt.

Das Rüstzeug dafür erwarb sich die 34-jährige Mutter von zwei Kindern und diplomierte Sozialpädagogin bei ihrem Studium. Doch das allein reicht wohl noch nicht. Dazu gehört auch viel Erfahrung und Menschenkenntnis, erworben in der konkreten praktischen Arbeit, zunächst in der Jugendhilfe und seit drei Jahren im Sozialen Dienst in Magdeburg.

Zuständig sind Manuela Aßmann-Behlau und ihre Kollegen für die Beratung in sozialen Angelegenheiten. Dabei geht es um unterschiedliche Bereiche wie Pflege im Alter, Abhängigkeitserkrankungen, psychische Erkrankungen, Schulden oder um Fragen zur Wohnsituation, Betreuung und Vorsorge, Zuwanderung und Integration, aber auch um Kooperation mit Ämtern und Behörden. Die Mitarbeiter geben vielfältige unmittelbare Unterstützung bei der Bewältigung sozialer Krisensituationen. Ist die Einbeziehung sozialer Fachdienste oder Beratungsstellen, anderer Abteilungen, von Ärzten oder Vermietern nötig, so vermitteln sie diese.

An den Sprechtagen dienstags und freitags sind sie im Büro erreichbar. An den anderen Tagen sind sie im Außendienst unterwegs, sie machen Hausbesuche, sie begleiten Hilfesuchende zu Terminen oder suchen das Gespräch mit Familienangehörigen.

Und wie geht man damit um, täglich mit menschlichen Krisensituationen konfrontiert zu werden? Ja, dazu gehört viel Kraft und immer wieder neue Motivation. Aber Manuela Aßmann-Behlau weiß, wie notwendig diese Arbeit ist. "Dazu gehört", so Manuela Aßmann-Behlau "auf die Menschen zuzugehen, ihnen geduldig zuzuhören und Verständnis zu haben." Dabei gilt es, die jeweilige Situation objektiv zu beurteilen, um die richtige Hilfe geben zu können. Wichtig sei es dabei, dass die Hilfe auch angenommen wird und die Betroffenen an einer Lösung mitarbeiten, wie zum Beispiel Brigitta Thormeyer...

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