Rechtzeitig hatte Jürgen Crackau aus Calbe/Saale seinen Gasvertrag beim bisherigen Anbieter gekündigt und sich über verivox einen neuen Lieferanten gesucht. Dieser wandte sich zur Abwicklung des Vertrages an den früheren Partner des Calbensers, an gas.de. Dabei wurde - aus welchen Gründen auch immer - ein falscher Termin für den Lieferbeginn genannt.

"Mir sind durch diesen Fehler erhöhte Kosten entstanden und für eine gewisse Zeit fiel ich sogar in die teure Grundversorgung des Regionalversorgers", beschwerte sich Jürgen Crackau beim früheren Lieferanten. Dieser schickte jedoch statt einer Lösung des Problems eine Mahnung. Als auf die erneute Reklamation des Lesers bei gas.de per E-Mail als einzige Reaktion die Zahlungsaufforderung eines Inkassobüros in Calbe eintraf, wandte sich Jürgen Crackau an den Leser-Obmann.

Inkassoverfahren ohne Gebühren eingestellt

Nach dessen Intervention sah man sich bei gas.de den Vorgang an und stellte zunächst fest, "dass Herr Crackau uns eine veraltete E-Mail-Adresse genannt hat, wodurch ein Großteil der Kommunikation mit dem Kunden fehlgeschlagen ist". Doch werde man in Kürze mit ihm persönlich Kontakt aufnehmen, das Inkassoverfahren ohne Gebühren für den Leser einstellen und eine Gutschrift an den Kunden überweisen, wurde versichert.

Jürgen Crackau indes hatte - um sich weiteren Ärger zu ersparen - die Forderung von Creditreform schon beglichen. Nun hofft er auf die von gas.de versprochene unbürokratische Lösung und Erstattung dieses Betrages. "Ich bin gespannt, wie kulant sie sind", schrieb er.