Oldenburg (dpa) l Pastinaken fördern mit ihren sekundären Pflanzenstoffen die Immunabwehr. Außerdem regulieren sie den Blutzuckerspiegel. Weiterhin liefern die Wurzeln Kalium, Calcium, Vitamin C und reichlich Ballaststoffe. Das erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Vor der Zubereitung sollten die Wurzeln der Pastinake geschält und abgewaschen werden. Dann kann sie sowohl gekocht und gebraten, als auch roh zum Einsatz kommen.

Die auch Hammel- oder Hirschmöhre genannten Wurzeln machen sich als winterlicher Rohkostsalat gut zu Äpfeln, Nüssen und Cranberries. Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse empfiehlt, Pastinaken in der kalten Jahreszeit als wärmende Suppe zuzubereiten. Pastinaken sind leicht verdaulich und machen aufgrund ihrer vielen Ballaststoffe wie Pektin satt. Als typisches Wintergemüse hat sie von September bis Februar Saison.