Oldenburg (dpa) l Wollen Verbraucher zu Ostern Eier selber färben und dabei schöne und intensive Farben erzielen, sollten sie für ein perfektes Ergebnis einige Dinge beachten. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erläutert, welche Eier am besten für das Färben geeignet sind: Weiße oder braune Eier?

Sollen die Farben möglichst intensiv wirken, sind weiße Eier geeigneter als braune. Auf einer dunklen Schale strahlen die bunten Farben nicht so kräftig. Raue oder glatte Schale?

Beim Kauf greifen Verbraucher am besten zu Eiern mit einer glatten Schale. Ist die Schale rau, haftet die Farbe weniger gut. Große oder kleine Eier?

Besser sind kleinere Eier. Sie haben eine dickere Schale und bekommen daher nicht so schnell hauchdünne Risse beim Kochen und Färben. Durch solche kleinen Sprünge können Keime ins Ei eindringen, die es schnell verderben lassen, wenn es als Osterdekoration bei Zimmertemperatur herumliegt.

Ganz frische oder etwas ältere Eier?

Ideal zu Ostern sind 7 bis 14 Tage alte. Die Luftkammer im Ei-Inneren ist dann schon etwas größer und ermöglicht beim Kochen einen guten Druckausgleich. Außerdem lassen sich solche Exemplare leichter schälen. Kaufen Verbraucher sie abgepackt, können sie anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) den Legezeitpunkt errechnen: Dazu rechnen sie 28 Tage vom MHD zurück.

Ins kalte oder ins kochende Wasser?

Am besten kommen die Eier ins schon kochende Wasser. So lässt sich zum einen die Garzeit genauer messen, zum anderen verteilt sich das Eiweiß besser ums Eigelb, als wenn das Ei schon im kalten Wasser im Topf liegt. Was gibt es noch zu beachten?

Rohe Eier werden zwar am besten im Eierfach des Kühlschranks aufbewahrt, doch vor dem Kochen sollten sie Raumtemperatur angenommen haben. Sonst besteht die Gefahr, dass sie im heißen Wasser platzen.