Frankfurt/Main (dpa) l In Urlaubsfotobüchern können auch Landkarten zur Illustration zum Einsatz kommen. Das bietet sich vor allem an, wenn man nicht nur an einem Ort Urlaub gemacht hat, sondern mehrere Etappen oder eine Rundreise absolviert hat. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. So kann man auch später direkt nachschauen, welche Orte man besucht hat.

Oft lassen sich Karten inzwischen direkt in Fotobuchprogrammen auswählen und einbinden. Falls nicht, greift man auf Internet-Kartendienst zurück. Google Maps eignen sich den Experten zufolge nur bedingt, weil man von diesen nur Screenshots anfertigen kann, deren Auflösung nur eine Nutzung in gewissen Grenzen zulässt.

Ein Beispiel: Bei einer Bildschirmauflösung von 1280 mal 800 Pixeln können Screen-shots nur in einer Größe bis rund elf Zentimetern an der längsten Kante in einem Fotobuch verwendet werden, wenn man die für den Druck ideale Auflösung von 300 Punkten pro Zoll (dpi) zugrunde legt.

Mehr Spielraum lässt das Kartenprojekt OpenStreetMap. Hier können Kartenausschnitte den Angaben zufolge über einen Teilen-Button im PDF-Format heruntergeladen werden. In Bildbearbeitungsprogrammen wie GIMP lassen sich die Karten dann etwa weiterbearbeiten oder auch sofort in JPEG-Dateien mit einer Druckauflösung von 300 dpi umwandeln.

Als Kartenquelle empfehlen die Experten ansonsten auch die Seite Mapsof.net, wo sich neben Land- auch historische, Klima- oder Nahverkehrskarten aus aller Welt finden.

Und wenn alle Stricke reißen, lassen sich natürlich auch vorhandene Faltkarten oder Atlanten scannen oder abfotografieren, raten die Experten. Künstlerisch Begabte können auch freihändig Karten illustrieren, weniger Begabte skizzieren sie besser in Bildbearbeitungsprogrammen.