Magdeburg (vs) l Jeder Deutsche isst im Jahr rund 55 Kilogramm Kartoffeln, frisch zubereitet oder in Produkten weiterverarbeitet. Nachfolgend einige Tipps zur Zubereitung und Aufbewahrung.

1. Wie erkennt man gute Knollen?
Gute Knollen erkennt man im Geschäft am erdigen Geruch und an gleichmäßiger gelbbrauner Farbe. Sie sollten nicht muffig riechen und sie sollten trocken sein.

2. Es gibt festkochende, vorwiegend festkochende und mehlige Sorten. Wofür eignet sich jede am besten?

Wer Kartoffelsalat oder Kartoffelpuffer macht, wählt festkochende Sorten. Für Pommes frites, Salat und Pellkartoffeln sind vorwiegend festkochende gut geeignet. Mehlige Kartoffeln passen gut zu Eintöpfen und lassen sich gut zu Gnocchi, Knödel und Püree verarbeiten.

3. Welche Zubereitungsarten gibt es?
Man kann sie dünsten, kochen, dämpfen, braten, frittieren, schmoren ... Die Nährstoffe bleiben am besten erhalten, wenn die Kartoffeln mit Schale gekocht oder gedämpft werden.

4. Was ist bei der Aufbewahrung zu beachten?
Kartoffeln sollten bei Temperaturen zwischen vier und sechs Grad, dunkel, trocken und gut durchlüfet aufbewahrt werden. Also raus aus der Folienpackung. Nicht in den Kühlschrank legen, weil sie dann süßlich werden. Lagern Kartoffeln zu warm und hell, treiben sie aus. Bereiche um die Triebe und grüne Stellen sollten großzügig ausgeschnitten werden, weil sie das gesundheitsschädliche Solanin enthalten.

5. Wie lange halten sich gekochte Kartoffeln?
Zwei bis drei Tage zugedeckt im obersten Kühlschrankfach. Sollen sie länger halten, kann man sie einfrieren. Roh funktioniert das nicht, weil die enthaltene Stärke sich bei Temperaturen unter vier Grad in Zucker umwandelt. Einfrieren ist eigentlich unnötig, weil sich Kartoffeln - je nach Sorte - mehrere Wochen bis Monate aufbewahren lassen.